Was mein Labrador Cameo mir für meine Hundefotosessions beigebracht hat

Mein Labrador Cameo ist mein Alltagsbegleiter, mein Ruhepol, manchmal mein Spiegel – und er hat mir in den letzten Jahren so einiges beigebracht, das mir bei meinen Fotosessions mit anderen Hunden wahnsinnig viel bringt. In diesem Blogartikel erfährst du, was Cameo mich gelehrt hat.
Geduld ist gar nicht so einfach
Die Sache mit der Geduld – ja, das ist bei mir so eine Sache. Es gibt Momente und Situationen, in denen habe ich eine Engelsgeduld. Und handkehrum gibt es Situationen, in denen ist mein Geduldsfaden extrem kurz und es kann mir nicht genug schnell gehen. Mit Cameo ist es genau gleich: Auch bei ihm gibt es Situationen, da ist er sehr geduldig, aber in anderen Momenten kommt seine Ungeduld hervor: Wenn er unbedingt ein Leckerli haben möchte oder zum Teil auch beim Fotografieren. Oftmals ist Cameo mein „Testmodel“, sei es etwa beim Erkunden von neuen Fotolocations oder auch, wenn ich mit ihm durch schöne Pfade schlendere, entstehen häufig Erinnerungsfotos. Oftmals will Cameo nicht sitzen bleiben: Er schnüffelt lieber, als mich anzuschauen, er rennt gerne umher, tobt im Schnee…. und genau damit hat er mich gelehrt, den Moment so zu nehmen, wie er ist. Und das hat auch meine Arbeit als Hundefotografin geprägt. Ich gehe mit viel Ruhe, Vertrauen und Humor in die Fotosessions. Denn ich weiss: Auch wenn dein Hund nicht das macht, was du dir vielleicht gerade vorstellst, entstehen wunderbare Fotos – und mit ein paar Tricks könnte man meinen, dein Hund ist ein Topmodel, obwohl er vielleicht nur eine Sekunde stillstehen konnte.
Cameo kann den Kopf nicht auf Kommando ablegen – mit einem Trick ist es mir aber gelungen, dieses Foto zu machen, obwohl der Kopf keine zwei Sekunden in dieser Pose verharrt ist!
Verbindung hat viele Facetten
Cameo ist kein grosser Kuschelbär – zumindest nicht draussen in der Natur. Da hat er allerlei andere Dinge im Kopf, aber sicherlich nicht kuscheln. (Anders sieht es zu Hause aus – da legt er sich wahnsinnig gerne zu mir aufs Bett oder aufs Sofa und lässt sich verwöhnen
.) Generell kann ich aber sagen, dass Nähe bei ihm nur dann funktioniert, wenn er sie selbst will – und das ist völlig okay. Er hat mir gezeigt, dass jede Beziehung anders und einzigartig ist. Für meine Fotosessions hilft mir diese Erkenntnis sehr: Ich beobachte, wie Mensch und Hund miteinander umgehen und ich fange ihre Art von Nähe ein. Ob still und vertraut oder wild und verspielt – alles darf sein. Es wird keine Kuschelszene „erzwungen“ – die gemeinsame Verbindung kann auch auf andere Arten festgehalten werden!
Kleine Momente sind die grossen
Ein Blick, ein Schwanzwedeln, dass der ganze Hund wackelt oder ein auffordernder Nasenstupser: Manchmal sind es genau diese winzigen Augenblicke, die mich tief berühren. Cameo hat mich gelehrt, diese Augenblicke wahrzunehmen. Diese Achtsamkeit fliesst auch in meine Fotosessions ein: Denn am Ende sind es nicht die perfekten Posen, die bleiben, sondern die echten Momente und Emotionen.
Cameo erinnert mich daran, was wirklich zählt
Egal, wie stressig ein Tag war: Wenn ich nach Hause komme und Cameo mich stürmisch und freudig begrüsst, ist alles wieder gut. Er lebt im Moment – nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Oftmals, wenn ich das vergesse, reicht ein Blick von ihm und ich erinnere mich wieder daran. Auch beim gemeinsamen Kuscheln vergesse ich alles um mich herum, da zählt nur der wertvolle Moment im Hier und Jetzt.
Ein bisschen Cameo steckt in jeder Fotosession
Obwohl Cameo nicht der typische „Fotografenhund“ ist und andere Dinge oftmals spannender findet als die Kamera, hat er mich als Hundefotografin geprägt. Er hat mir gezeigt, wie wichtig Geduld, Verständnis und Empathie sind – und dass jedes Tier – so eigen wie es auch ist – eine Geschichte zu erzählen hat. Und genau diese Geschichten halte ich in Bildern fest – das ist meine Leidenschaft!
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Ich begleite euch mit Herz, Erfahrung und einem guten Gespür für das, was euch verbindet.